„Spectres of 1989“

Ein guter Teil meines ‚Arbeitslebens‘ hat sich innerhalb der Szene der sogenannten ‚Global Art‘ abgespielt. Während ich mich gerade mehr der Auseinandersetzung mit Katastrophen und Geschichte im allgemeinen zuwandte, wurde ich zu einer Konferenz eingeladen, die nochmals eine diesbezügliche Standortbestimmung forderte: Situating Global Art. Der Artikel, den ich für eine spätere Publikation dazu schrieb, ist entsprechend eine Neubesinnung auf das Thema und der Versuch, die Geschichte der ‚globalen‘ Kunst innerhalb des allgemeinen künstlerischen Diskurses nachzuzeichnen – und wie sie sich zu bestimmten Konzepten der (‚westlichen‘) Geschichtsschreibung verhält, insbesondere des Mythos von 1989 als einem Wendepunkt innerhalb einer global(isiert)en Kultur und der Menschheitsgeschichte selbst.